Zukunftsstadt

Oberhausen

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Projekts; Was haben wir in der ersten Phase bereits erlebt und erarbeitet, was verspricht sich die Stadt Oberhausen vom Projekt und was und warum fördert das Bildungs- und Forschungsministerium den Wettbewerb Zukunftsstadt.

Ziele für Oberhausen

Oberhausen ist eine von 20 Kommunen, die sich erfolgreich um die 2. Phase beworben hat und vom Ministerium gefördert wird. Die Stadt hat nun 18 Monate Zeit, die entwickelten Visionen der 1. Phase in echte Maßnahmen und Aufgabenpakete zu verwandeln. Dabei sollen vorhandene Strukturen und Synergien bestmöglich genutzt werden. Konkret heißt das, die entwickelten Maßnahmen in bestehende Planungen und Stadtentwicklungskonzepte zu integrieren, die Menschen und Fachämter zu beteiligen und das für alle Beteiligten nach innen und außen verständlich zu kommunizieren.

Für Oberhausen bedeutet das im übertragenden Sinne, die „Ideenfabrik Oberhausen“ weiter zu entwickeln: Was geschieht mit den 2000 gesammelten Ideen und Eingaben? Wie kann ein transparentes Verfahren mit den Anliegen der BürgerInnen aussehen? Wie wird aus einer Idee, eine Maßnahme und schließlich eine Handlung? Und an welchen Stellen können die BürgerInnen und Akteure mitgestalten und Verantwortung übernehmen?

Die Stadt Oberhausen erhält die Chance, neue Wege der Stadtentwicklung und Zusammenarbeit zu gehen. In der „Ideenfabrik“ können unterschiedliche Wege ausprobiert und optimiert werden, die schließlich über das temporäre Projekt „Zukunftsstadt Oberhausen“ hinaus für alle Planungs- und Beteiligungsprozesse in Oberhausen Relevanz haben.

Am Ende der 18 Monate entsteht ein Konzept im Umgang mit dem ortsspezifischen Wissen der BürgerInnen, dem bürgerschaftlichen Engagement und der kooperativen Zusammenarbeit zwischen allen Entscheidungsträgern (Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik) mit dem Ziel, die Zukunftsstadt Oberhausen gemeinsam zu gestalten. Die Ergebnisse dieser Phase werden die Basis für die Bewerbung der 3. Phase – Umsetzung der Maßnahmen – sein.

Der Wettbewerb

Mit dem Wettbewerb „Zukunftsstadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung mit ihren Vorstellungen/Ideen für ihre Kommune zusammengebracht.

www.wettbewerb-zukunftsstadt.de

Der Wettbewerb soll zeigen, dass die Städte der Zukunft Gemeinschaftsprojekte sind. Insgesamt umfasst der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ drei Phasen: von der Entwicklung einer Vision über die Planung der Umsetzung bis hin zur Umsetzung.

Phase 1: 2015-2016:  Entwicklung der kommunalen Vision 2030+
Das Ziel der ersten Phase war die Entwicklung einer kommunalen (Grob)Vision, die sich an den alltäglichen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientiert. 51 Kommunen wurden gefördert. Die Stadt Oberhausen war eine von 51 Kommunen.

Phase 2: 2016 – 2018:  Planungs- und Umsetzungskonzept der Vision 2030+
In der zweiten Phase wird ein konkretes Konzept für die Umsetzung der Vision gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Von den 51 Kommunen, die an der Phase 1 teilgenommen haben, wurden von einer Expertenjury 20 ausgewählt, die in Phase 2 gefördert werden. Die Stadt Oberhausen ist eine von 20 Kommunen.

Phase 3: 2018 – 2019:  Umsetzung der Vision in „Reallaboren“
Die Umsetzung der in Phase 2 entwickelten Konzepte steht in Phase 3 im Mittelpunkt. In dieser Phase werden maximal 8 Kommunen gefördert, die innovative Teile ihres Konzepts praktisch in sogenannten „Reallaboren“ (umzusetzende Maßnahme) umsetzen dürfen. Die Stadt Oberhausen…

Hier geht es zum Video der Abschlussveranstaltung der
1. Phase

Ergebnisse Phase 1

Unter dem Motto „Vision Oberhausen 2030+‚ Gegenwart – Vision – Zukunft“ wurde von Juli 2015 bis Ende Mai 2016 eine gesamtstädtische Zukunftsvision für Oberhausen entwickelt. Während der Projektphase wurden alle Oberhausener Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, aktiv an dem Prozess der Visionsfindung teilzunehmen und ihre Ideen und Visionen für Oberhausen zu formulieren oder zu visualisieren – denn mit dem Ergebnis der Vision 2030+ für Oberhausen sollen sich alle identifizieren können!

Als besonderes Wiedererkennungsmerkmal wurden während der gesamten Projektlaufzeit bei allen Aktionen fünf mobile Litfaßsäulen eingesetzt, die symbolisch für fünf formulierte Leitthemen der Visionsfindung standen. Über Workshops, Befragungen, Online-Abstimmungen, Ideenboxen und Stammtischen, aus Schulen, Kindergärten und Stadtfesten kamen über 2000 Beiträge zusammen: Vom Stichwort, über Hörspiel bis zum Theaterstück! Alle gemeinsam haben zu der nun entwickelten Grobvision beigetragen.

Aus den  gesammelten Vorschlägen/Ideen wurden gemeinsam mit dem Zukunftsstadt-Team vorläufige Visionen erarbeitet. In einem zweiten Beteiligungsworkshop konnten die Bürgerinnen und Bürger die vorläufigen Visionen für Oberhausen diskutieren, modifizieren und priorisieren.

Basierend auf der Abstimmung innerhalb des zweiten Beteiligungsworkshops wurde für den ausgewählten Arbeitstitel „Stadt im kreativen Wandel“ der passende Slogan  „Ideenfabrik Oberhausen – Da geht was!“ ausgearbeitet. Mit diesem Slogan wird die Brücke von Oberhausens industrieller Vergangenheit zu einer kreativ gestalteten Zukunft geschlagen.

Die Visualisierung der Vision mit dem Zukunftsbild und einer Auswahl von Vorschlägen, Forderungen und Ideen ist in einer 12-seitigen Broschüre dargestellt.

Ein gemeinsames Event der Stadtgesellschaft zur Phase 1 wurde im Theater Oberhausen in Kooperation mit der Preisverleihung des Jugendförderpreises durchgeführt, gefilmt und als Video bereitgestellt.