22 Städte und Gemeinden bewerben sich mit Forschungs-Konzepten für eine nachhaltige Stadtentwicklung beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Das teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. Eine Jury aus Experten wählt jetzt die besten acht Planungskonzepte im „Wettbewerb Zukunftsstadt“ aus. Sie sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren verwirklicht werden.

Wettbewerb Zukunftsstadt

Zum Start des Wettbewerbs 2015 brachten 51 Städte und Kommunen die Ideen ihrer Bürger mit Konzepten der Wissenschaft ein. Von diesen wurden 23 Städte für Umsetzungskonzepte ausgewählt und in denen sie unter anderem Antworten auf den demografischen und sozialen Wandel, den Umgang mit knappen Flächen für bezahlbare Wohnungen oder die Chancen der Digitalisierung gaben.

Innovationsplattform Zukunftsstadt

Der Wettbewerb ist Teil der Innovationsplattform Zukunftsstadt (IPZ) der Bundesressorts für Forschung, Umwelt, Verkehr, Wirtschaft und des Innern. Ziel ist es, gute Ideen für die Stadtentwicklung in den Alltag der Städte zu bringen.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und der IPZ finden Sie auf der neuen Webseite: www.innovationsplattform-zukunftsstadt.de

„Mit dem Wettbewerb Zukunftsstadt wollen wir den Wandel gestalten, um den Menschen auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt zu bieten. Dabei unterstützen wir die Menschen vor Ort dabei, eigene Ideen, wie ihre Heimat in der Zukunft aussehen soll, mit Hilfe der Wissenschaft zu realisieren. Es geht um eine nachhaltige Entwicklung und ein gutes und gesundes Leben für die nächsten Generationen in unserem Land.“ Anja Karliczek

Bundesministerin für Bildung und Forschung, www.bmbf.de